Guardian Chefredakteur setzt auf Onlinewerbung
Veröffentlicht in Ideen & Gespräche, Marken & Märkte am 27. 01. 2010
Sollte der Onlinejournalismus Geld vom Leser fordern? Der Chefredakteur der britischen Tageszeitung „The Guardian“, Alan Rusbridger tritt dieser These entschieden entgegen. Im Gegensatz zu Rupert Murdoch, der ein Verfechter des Paid Content ist, vertritt Rusbridger die Meinung, dass die Verlage sich mit einem Bezahlsystem ihrer ins Netz gestellten Inhalte vom Leser und der weiteren Entwicklung im Web abschotten würden. Dagegen beurteilt er die Möglichkeiten der Verlage, ihr Onlineangebot über Internetwerbung zu finanzieren, durchaus positiv. Allerdings dürfe man nicht von den Onlineablegern verlangen, dass sie den großen Apparat der Printmedien mitfinanzieren müssten.
Die Rede von Rusbridger vom 25.Januar ist nachzulesen unter http://www.guardian.co.uk/
Ein Video mit den wichtigsten Thesen findet sich hier http://www.guardian.co.uk/



kommunikation darf kein geld kosten. information hat schon immer etwas gekostet. (sag ich mal so al pr-fritze;-) da braucht man nicht erst anzufangen drüber nach zu denken, nach dem man den unglaublich guten film “the good shepherd” gesehen hat, mit einem wie üblich brillianten Robert De Niro in der (wie ich meine es verstanden zu haben) titel rolle…
egal wie das Rennen um die Bezahlinhalte ausgeht, in jedem Fall ist es spannend aus England auch mal eine andere Meinung zu lesen.