Zerstörung in Haiti: Das Internet findet Wege zur Hilfe
Veröffentlicht in Marken & Märkte am 20. 01. 2010
Orientierung ist für die Helfer auf Haiti unverzichtbar. Wenn Telefon oder andere Datenleitungen defekt sind, bieten DSL, WLAN oder Mobilfunk immer noch die Chance, lebenswichtige Informationen zu übermitteln, das berichtet DRadio. So hat Twitter hat einen „Haiti Help Kanal“ eingerichtet, der es internationalen Helfern ermöglicht, sich zu koordinieren. Das Rote Kreuz hat ein Portal ins Netz gestellt, auf dem Angehörige nach Vermissten suchen können. Aktuelle Satellitenbilder von den zerstörten Gebieten in Haiti werden vom Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation in Oberpfaffenhofen ausgewertet und den Hilfsorganisationen vor Ort zur Verfügung gestellt. Die Karten werden über FTP-Server, E-Mail oder ausgedruckt per Expresskurier übermittelt.So können beispielsweise das Technische Hilfswerk oder das Rote Kreuz geeignete Plätze für Wasseraufbereitungsanlagen oder mobile Krankenhäuser gezielt ansteuern.
Informationen zur internetgestützen Hilfe für Haiti finden Sie u.a. auf http://www.dradio.de und http://www.dlr.de



Senkt die Telefongebühren nach Haiti !
Zur Zeit versuchen zehntausende Menschen aus aller Welt Haiti anzurufen. Sie wollen wissen wie es ihren Verwandten geht, übermitteln dringende Informationen oder organisieren Hilfe. Oft geht es um Leben oder Tod. Leider funktionieren die sonst so günstigen Telefonkarten allesamt nicht. Es bleibt keine Wahl, als die Gespräche zum teuren Festnetz- oder Mobilfunktarif zu führen. Die Telefongesellschaften dürften damit riesige Summen verdienen. Sie könnten einen wirkungsvollen Beitrag leisten wenn sie für die nächsten Wochen einen “Solidartarif Haiti” einführen würden.